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Kürzlich neu erstellt oder überarbeitet:

5.9. Mutter Teresa
9.9. Petrus Claver
Jesus Christus

Jesus, Sohn des lebendigen Gottes (Mt 16)

Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? (Mt 16,13)

Jesus zieht mit seinen Jüngern das Jordantal hinaus bis weit nach Norden. Dort liegt am Fuße des Hermon-Gebirges die Stadt Cäsarea Philippi, in deren Umgebung der Banyas, einer der Quellflüsse des Jordan, entspringt. Nur wenige Kilometer entfernt liegt die alte jüdische Stadt Dan, die nördlichste Stadt Israels gemäß der biblischen Verheißung, nach der das gelobte Land von Dan (im Norden) bis Beerscheba (im Süden) reicht.

Es heißt aber nicht einfach Cäsarea, sondern Cäsarea Philippi, weil es noch ein anderes Cäsarea am Meer gibt, das Cäsarea Stratonis heißt. Nicht in diesem aber, sondern in jenem fragte er seine Jünger. Er führte sie weit von den Juden weg, damit sie ganz ohne Furcht frei sagen konnten, was sie dachten. Jener Philippus aber war der Bruder des Herodes, des Tetrarchen von Ituräa und Trachonitis. Er nannte die Stadt "Cäsarea" zu Ehren des Kaisers Tiberius, heute heißt sie Paneas (Banjas). (Johannes Chrysostomus)

Bei der Stadt befand sich ein wichtiges Heiligtum des Pan, das an die Stelle einer früheren Kultstätte des Baal getreten war. An der Quelle des Flusses lassen sich heute noch die Nischen erkennen, in denen die Götterstatuen standen. Der römische Kaiser Augustus hat diese Gegend dem Herodes geschenkt, der ca. 20 v.Chr. dort einen Tempel für Augustus und die Göttin Roma errichten ließ. Der Sohn des Herodes, der Tetrarch Philippus, errichtete hier die Hauptstadt seines Herrschaftsgebiets und nannte sie "Cäsarea" zu Ehren des römischen Kaisers. Alte Handelswege verbanden die Stadt mit Tyrus und Damaskus.
Ursprünglich entsprang der Fluss aus einer hoch im Felsen gelegenen Grotte. Ein Erdrutsch führte aber dazu, dass das Wasser nun tiefer aus dem Berg austritt. Zurück blieb die Grotte, die wegen ihrer düsteren Tiefe auch als Tor zur Unterwelt (Hades) bezeichnet wird. Flavius Josephus schreibt darüber:

Hier steigt ein Berg in eine schwindelnde Höhe auf und neben der unten am Berg befindlichen Schlucht öffnet sich eine düstere Grotte, in der sich ein Abgrund in unermessliche Tiefe hinabsenkt, der mit stehendem Wasser angefüllt ist. Will man mit dem Senkblei die Tiefe ausloten, so reicht keine noch so lange Schnur aus.

Wir können uns vorstellen, wie die Jünger Jesu staunend vor der hohen Felswand standen und wie ihnen ein Schauder über den Rücken lief, als ihnen Einheimische die Geschichten vom Tor des Hades erzählt haben. Direkt vor Augen stand ihnen auch der mächtige Tempel, den Herodes zu Ehren der römischen Kaiser errichten ließ. Und wer sind sie selbst? Ein paar armselige Fischer, dir einem einfachen Rabbi aus dem Hinterland gefolgt sind. Ist dieser einfache Jesus tatsächlich Gottes Sohn? Jesus weiß, was in den Jüngern vorgeht und er überrascht sie mit seiner Frage. Petrus ist der erste, der die Fassung wiedergewinnt und eine klare Antwort auf die Frage Jesu findet.

Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. (Mt 16,14)

Für wen halten die Leute den Menschensohn? Diese Frage Jesu an seine Jünger hat bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Die Menschen damals haben Jesus mit einem der Propheten in Zusammenhang gebracht. Heute halten manche Jesus einfach für einen besonders guten Menschen, für einen besonders weisen Menschen, einen Religionsgründer, wie es ihn auch in anderen Religionen gibt, wie zum Beispiel Buddha oder Mohamed. Oder Jesus wird zum Sozialreformer, zum Kämpfer für die Armen. Man könnte die Liste wohl unbegrenzt erweitern.

Die Jünger hatten einfach die Meinung der Menge wiedergegeben, indem er sie nun ein zweites Mal fragt, fordert er sie heraus, von ihm größer zu denken. ... Für sie, die immer bei ihm gewesen sind und größere Zeichen als die Menge gesehen haben, ist es nicht angemessen, dieselbe Meinung wie die Menge zu haben. Das war auch der Grund, warum er sie nicht am Anfang seiner Verkündigungstätigkeit danach fragte, sondern erst nachdem er viele Zeichen getan hatte und bereits viel von seiner Gottheit gesprochen hatte. (Johannes Chrysostomus)

Es gibt viele Meinungen über Jesus, aber entscheidend ist: was glaube ich? Über Jesus eine Meinung haben kann letztlich nur, wer ihm wirklich begegnet ist. Doch wie bei allem reden die Menschen viel ohne wirklich Bescheid zu wissen oder überhaupt darüber nachgedacht zu haben. Darum fragt Jesus noch einmal gezielt nach.

Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! (Mt 16,15-16)

Jesus ist Gott und Gottes Sohn. Alle anderen Antworten, die in Jesus nur einen besonderen Menschen sehen, greifen zu kurz. Wer Jesus das Gott-Sein abspricht, wird ihm nicht gerecht. Was aber bedeutet, dass Jesus Gott ist und Gottes Sohn, der auf Erden Mensch geworden ist? Das ist ein Geheimnis, über das die Menschen zu allen Zeiten nachgedacht und auch gestritten haben.
Wenn man also eh nicht so genau weiß, was es mit diesem Jesus auf sich hat, der vor etwa 2000 Jahren hier auf Erden gelebt haben soll, kann man dann nicht jedem sein eigenes Jesusbild machen lassen? Im Wort Jesu an Petrus meine ich zu lesen, dass Jesus selbst es anders gewollt hat.

Tu es Petus
Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. (Mt 16,17-19)

Simon Barjona, nur hier nennt Jesus ihn so. Spielt Matthäus hier auf das Zeichen des Jona an, von dem unmittelbar zuvor die Rede war? Ist Simon ebenso wie Jona ein Zeuge und Verkünder, der eine zweite Berufung braucht? Wir denken hier an seine Verleugnung Jesu und an die Frage des Auferstandenen an ihn: "Liebst du mich?", die uns Johannes überliefert. Zugleich trägt Simon auch den Beinamen Petrus, der Fels, und als dieser wird er zum Fundament der Kirche. Wenn Jesus hier von den Mächten der Unterwelt spricht, so spielt Matthäus hier sicher an die Tore des Hades an, vor denen Jesus mit seinen Jüngern gerade stand. Keine dunkle Macht und scheint sie noch so mächtig, kann das Reich Gottes überwältigen, denn es steht fest gegründet auf einen Felsen, der mächtiger ist als der Fels von Cäsarea Philippi.

Als denkbar festes Fundament der vom Messias Jesus zu erbauenden Heilsgemeinde soll Simon das sichernde Prinzip ihres Bestandes und ihrer Einheit sein. Und in dieser Funktion wird er mit heilsmittlerischer Vollmacht ausgestattet sein, wie das Bildwort von der Übergabe der Schlüssel zum Himmelreich und die Übertragung verbindlicher Binde- und Lösegewalt erläuternd hinzufügen. (Anton Vögtle)

Petrus hat im Namen aller Apostel und im Auftrag des Vaters Zeugnis für Jesus ablegt. Auf Petrus als den verlässlichen, von Gott eingesetzten Zeugen, baut Jesus Christus seine Kirche, die durch nichts erschüttert werden kann. So ist die Kirche der Garant für die wahrheitsgemäße Vermittlung der Offenbarung Gottes. Gott beruft in dieser seiner Kirche immer wieder Menschen, die in seinem Namen von der Wahrheit Zeugnis geben. Gott will die Kirche. Seine Offenbarung soll nicht von jedem Menschen eigenmächtig ausgelegt, sondern Gott selbst bestellt Menschen, die in seinem Namen das sagen, was er gesagt haben will.
Man kann einwenden, dass die Kirche doch aus vielen fehlerhaften Menschen besteht und dass durch die Kirche auch viel Unrecht geschehen ist. Ohne Zweifel, die Kirche besteht aus Menschen mit ihren Fehlern. Auch Petrus war schwach, er wird Jesus verleugnen. Aber doch ist die Kirche mehr als die Menschen in ihr. Die Kirche ist die Braut Christi, die er sich angetraut hat. Daher liebt Christus die Kirche und führt sie durch alle Schwierigkeiten hindurch. Er beruft immer wieder Menschen, die die Fehler anderer wieder gut machen, soweit das eben möglich ist. Daher ist die Kirche als ganze heilig und kann auf Dauer nicht irren.
Jesus liebt seine Kirche. Er will, dass auch wir die Kirche lieben, dass wir zu ihr halten, trotz aller Fehler, die wir in ihr sehen. Jesus will, dass wir in Einheit stehen mit dem Nachfolger des Apostels Petrus, dem Papst in Rom. Wenn wir in Liebe mit der Kirche verbunden sind und auf sie hören, dann erfahren wir auch die Wahrheit darüber, wer Jesus Christus ist.

Dann befahl er den Jüngern, niemand zu sagen, dass er der Messias sei. (Mt 16,20)

Jesus ist der Messias, auf den Israel gewartet hat und der Gottes Licht und Weisheit der ganzen Welt verkündet. Die Jünger wissen es nun sicher. Aber den anderen Menschen bleibt dieses Geheimnis noch verborgen. Erst nach Jesu Tod und Auferstehung soll es der ganzen Welt verkündet werden. Sie sind notwendig, damit der Messias die ganze Gerechtigkeit Gottes erfüllt. Von dieser Notwendigkeit spricht Jesus in den folgenden Worten und dort werden wir auch sehen, dass Petrus trotz der großen Worte, die an ihn ergangen sind, immer noch ein schwacher Mensch bleibt, der erst noch lernen muss, was es bedeutet, Jesus nachzufolgen.

Wer war Jesus?

Es gibt viele Aussagen darüber, wer Jesus war. Man kann ganz allgemein über ihn nachdenken, klar. Vielleicht war Jesus ein Kämpfer, ein großer Prophet, ein Wunderheiler? Es ist schon so lange her, dass Jesus gelebt hat. Wie soll man das heute so genau wissen?

Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes.

So bekennt ihn Simon Petrus. Was sage ich dazu? Hat Jesus für mich heute noch eine Bedeutung? Klar, in der Bibel stehen so tolle Geschichten von Jesus, die kann ich auch heute noch lesen. Jesus kann ein Vorbild für mich sein und mir zeigen, wie ich ein gutes Leben führe.
Um zu erfahren, was Jesus für mich heute bedeutet, kann es hilfreich sein, die Frage Jesu etwas umzuformulieren:

Wer bin ich - für dich?

Dann werde ich vielleicht stutzig. Wie, du sprichst mich direkt an, Jesus? Bist du nicht schon fast 2000 Jahre tot? Du bist auch heute noch hier mitten unter uns gegenwärtig sagst du? Wie ist das möglich? Ich kann dir begegnen, auch hier und jetzt und heute? Was du getan hast, hast du auch für mich getan? Du kennst mich und weißt von mir? Du willst immer bei mir sein?
Dann warst du nicht nur ein Prophet wie andere Propheten, die gestorben sind? Nicht nur ein besonderer Mensch, dessen Worte und Taten uns ein Vorbild sind, der aber heute nicht mehr existiert? Jesus, dann bist du ewig und immer und überall - bist wirklich GOTT?
Jesus, zeige mir, wer du wirklich bist. Ich will dich in mein Leben hinein lassen, als meinen besten Freund, der immer bei mir ist

Jesus, wer bist du für mich?
Ein besonderer Mensch, ein Prophet,
ein Wunderheiler?
Und mal anders gefragt, Jesus, wer bin ich für dich?
Ein Punkt in der Menge,
ein Rädchen im Getriebe?
Wer groß von Jesus denkt
der macht sich auch selber groß.
Für Petrus ist Jesus der Messias,
der Sohn des lebendigen Gottes.
Für Jesus ist Petrus der Fels,
auf den er seine Kirche baut.
Jesus,
du bist der Grund meines Lebens,
ein Freund, der immer bei mir ist.
Jesus, du kennst mich.
Für dich bin ich einmalig und wertvoll,
bin Gottes geliebtes Kind.

Maria Königin

Maria Königin

Anmut ist ausgegossen über deine Lippen; darum hat Gott dich für immer gesegnet. (Ps 45,3)

Diese Worte aus Psalm 45 betet die Kirche am Fest Maria Königin. Der Psalm, aus dem diese Worte stammen, ist zunächst ein Liebeslied, ein Lied zur Hochzeit des Königs. Mag der Text von seinem Ursprung her auch die Schönheit und Würde eines orientalischen Herrschers und dessen Gemahlin besingen, so beten wir ihn heute im Blick auf Jesus Christus, den ewigen, himmlischen König, und seine Mutter Maria. Derjenige, der im Psalm über den König und die Königin spricht, ist kein geringerer als Gott-Vater selbst.
Maria ist das Urbild der Kirche. Ihr Sohn Jesus Christus hat sie im Himmel an seine Seite erhoben, als Königin, die mit ihm herrscht in Gerechtigkeit und Würde in Ewigkeit. Vom Segen Gottes über Maria hören wir an einer anderen Stelle der Bibel:

Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. (Lk 1,42)

So wird Maria von Elisabeth begrüßt und bis heute beten wir so im "Gegrüßet seist du Maria". Maria ist von Gott gesegnet. Er hat sie auserwählt, die Mutter seines Sohnes zu werden und Maria hat Ja gesagt zu Gottes Plan. Die Gnade und der Segen, die sie erfahren hat, sind größer als es je ein anderer Mensch erfahren hat. So nimmt es nicht Wunder, dass ihr Sohn sie nach ihrem Tod zu sich in den Himmel erhoben hat und ihr die Würde der Königin des Himmels verliehen hat.

Sei gegrüßt, Herrin, heilige Königin,
heilige Gottesmutter Maria,
du bist Jungfrau, zur Kirche geworden
und erwählt vom Heiligsten Vater im Himmel,
die er geweiht hat mit seinem Heiligsten geliebten Sohn
und dem Heiligen Geiste, dem Tröster;
in der war und ist alle Fülle der Gnade und jegliches Gute.
Sei gegrüßt, du sein Palast.
Sei gegrüßt, du sein Gezelt.
Sei gegrüßt, du sein Haus.
Sei gegrüßt, du sein Gewand.
Sei gegrüßt, du seine Magd.
Sei gegrüßt, du seine Mutter.
(Franz von Assisi)
Maria Königin
Die Braut steht dir zur Rechten im Schmuck von Ofirgold. (Ps 45,10)

Dieser Text aus Psalm 45 steht als Eröffnungsvers am Beginn der Messe am Fest Maria Königin. Ofirgold war das Kostbarste, das man in Jerusalem kannte. Kein anderes Gold war so rein wie dieses. Es ist der einzig angemessene Schmuck für die Braut, die Königin.
Die Zierde Mariens ist ihre Keuschheit, die sich in ihrer immerwährenden Jungfräulichkeit zeigt. Sie hat die Würde, die ihr Gott verliehen hat, unversehrt bewahrt. Gott gab ihr die Gnade, von Sünde frei zu sein, und Maria hat in ihrem Leben aller Sünde widersagt.

Höre, Tochter, sieh her und neige dein Ohr, vergiss dein Volk und dein Vaterhaus!
Der König verlangt nach deiner Schönheit; er ist ja dein Herr, verneig dich vor ihm! (Ps 45,11-12)

So heißt es weiter im Psalm. Ja, Maria hat alles aufgegeben, und sich ganz dem Willen Gottes hingegeben. Sie wollte nicht sich selbst verwirklichen, sondern das Wort Gottes Wirklichkeit werden lassen. Durch ihre Hingabe an den Willen des Vaters hat sie die höchste Vollendung erlangt. Die ist uns Vorbild auf dem Weg der Nachfolge und Fürsprecherin bei ihrem Sohn, dass auch wir einst die Vollendung erlangen, die wahre Erfüllung unserer Sehnsucht.

Heilige Maria, hohe Himmelskönigin, du bist in Wahrheit die Spenderin des Lebens, ein nie versiegender Quell göttlicher Gnaden. Wegen deiner hohen Tugend hast du solches Wohlgefallen gefunden in den Augen Gottes, dass du in deinen jungfraulichen Schoss den Urheber des Lebens und der Gnade selbst, Jesus Christus, aufnehmen durftest. Du wurdest die Mutter des Gottmenschen und damit die Mutter der erlösten Menschheit.
Du bist die Mutter der Gnade und des Lebens, des Erbarmens und der Verzeihung. In mütterlicher Liebe blicke herab auf mich! Sieh an meine mannigfache geistige und leibliche Not! Hebe mich empor zur echten Freundschaft mit Gott! Erbitte mir die Gnade der Beharrlichkeit! Maria, durch dein Gebet vermagst du alles beim Herrn. So gestatte denn, dass ich Armer dich zu meiner besonderen Beschützerin erwähle. Durch deine mächtige Fürbitte werde ich gewiss von deinem göttlichen Sohne alle Gnaden erhalten, die mir notwendig sind, um mit Seele und Leib treu zu dienen. So wirst du auch mir gegenüber zeigen, was du bist, die Mutter der göttlichen Gnade, und ich werde mit Hilfe der Gnaden, die du mir erwirkst, heilig leben hier auf Erden und werde dich dann ewig preisen dürfen im Himmel! Amen.
(Pius XI.)