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Auf meiner Website finden Sie Texte zu den Evangelien und Lesungen der Sonntage, sowie zu den Festen und Gedenktagen der Heiligen.
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Das Geheimnis der Dreifaltigkeit Gottes

In den Evangelien spricht Jesus von seinem Vater im Himmel und vom Heiligen Geist, den er den Jüngern senden wird. Bei der Taufe im Jordan kommt der Geist auf Jesus herab und die Stimme des Vaters ertönt aus den Wolken. Am Ende des Matthäusevangeliums trägt Jesus den Jüngern auf, in die Welt hinauszugehen und die Menschen zu taufen "auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" (Mt 28,19).
Die Lehre vom dreifaltigen Gott hat ihre feste Grundlage in der Heiligen Schrift, aber es hat lange gedauert, bis sie auch theologisch ausformuliert wurde. Dies war nötig, nachdem verschiedene Irrlehrer, allen voran Arius, die Auffassung vertreten haben, dass Jesus Christus nicht Gott gleich ist. Wenn Menschen etwas nicht verstehen, dann versuchen sie oft, es verständlich zu machen. Anstatt Gottes Geheimnis stauend zu betrachten, versuchte man, Gott verstehbar zu machen. Gottes Sohn wurde degradiert zu einem Menschen, den Gott in besonderer Weise erwählt hat, sehr verständlich, aber eben total an der Wirklichkeit vorbei.
Die Dreifaltigkeit Gottes ist ein Geheimnis, das menschliches Denken übersteigt und das wir daher nur annähernd erfassen können. Es gibt viele Bilder, die uns helfen wollen zu verstehen, aber wir müssen dabei immer bedenken, dass es Bilder sind, die nicht absolut betrachtet werden dürfen, sondern nur Hinweise sind auf etwas Größeres. So werden vielfältige Dreiheiten genannt, die uns im alltäglichen Leben begegnen, wie die zeitliche Dreiheit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, oder die Dreifaltigkeit der Liebe in den Gestalten von Liebendem, Geliebten und dem Band der Liebe, das beide verbindet.
Besonders im Mittelalter war der sogenannte Gnadenstuhl eine verbreitete Darstellung der Dreifaltigkeit. Gott Vater thront in der Mitte, vor ihm der Sohn am Kreuz und über beiden schwebt der Heilige Geist in Gestalt einer Taube. Man sieht hier deutlich die drei Personen der göttlichen Dreifaltigkeit, jedoch ist deren Einheit zu wenig erkennbar. Oder man stellt die Dreifaltigkeit dar als einen Kopf mit drei Gesichtern. Hier wird die Einheit deutlicher, aber das Ganze wirkt irgendwie unnatürlich.
Eine geniale Darstellung der Dreifaltigkeit ist die Ikone von Andrej Rublev. Im Besuch Gottes bei Abraham in Gestalt von drei Engeln sieht der christliche Glaube seit jeher ein Vorausbild der Dreifaltigkeit Gottes im Alten Testament. Mehr als bei anderen Darstellungen wird hier deutlich, dass sich das Geheimnis, das sich dahinter verbirgt, nur durch ständige Betrachtung erschließt und letztlich nie ganz ergründet werden kann.
Der Dreifaltigkeitssonntag als eigenständiger Festtag hat sich erst im 14. Jahrhundert durchgesetzt, jedoch ist das Festgeheimnis an sich schon seit frühesten Zeiten tief im Glauben der Kirche verwurzelt. So hat man von päpstlicher Seite her lange die Einführung eines speziellen Dreifaltigkeitssonntages blockiert, da letztlich jeder Sonntag im Zeichen des dreifaltigen Gottes steht. Seine Lage am Sonntag nach Pfingsten kommt nicht von ungefähr. Die Sendung des Geistes an Pfingsten schließt das Heilswerk Christi ab. Wie Christus es verheißen hat, werden die Getauften im Heiligen Geist hinein genommen in die Gemeinschaft des dreifaltigen Gottes.
Wir feiern am heutigen Festtag Gottes Heilswirken an uns Menschen. Die Dreifaltigkeit Gottes erschließt sich uns ja letztlich nur durch Gottes Wirken. Wir preisen Gott Vater, der alles erschaffen hat, wir preisen den Sohn, durch den alles geschaffen wurde und der in seine Schöpfung gekommen ist, um sie zu erlösen, wir preisen den Heiligen Geist, der in uns wirkt und uns hinein nimmt in Gottes Liebe.

Den dreifaltigen Gott zu ergründen übersteigt jede menschliche Vorstellungskraft. Wenn auch alle Erklärungsversuche für das Geheimnis der Dreifaltigkeit Stückwerk sind, können wir uns doch diesem Geheimnis nähern. Ich möchte hier Auszüge aus einer Predigt von Basilius dem Großen mit eigenen Worten wiedergeben.
Zunächst muss sich das Denken von der irdischen Begrenztheit lösen und wir müssen uns öffnen für eine ganz andere Dimension, die unserem leiblichen Auge verborgen bleibt.

Betrachte Gott, seine Beständigkeit, Unwandelbarkeit, Unveränderlichkeit, die Einheit der drei Personen in unzugänglichem Licht. Betrachte Gottes Güte und unbegreifliche Schönheit, seine Macht und strahlende Herrlichkeit.

Wir dürfen in Gott die Liebe vollendet sehen in der vollkommenen Gemeinschaft der drei Personen. In ihm sind der Vater und der Sohn und der Heilige Geist in unvermischter Dreiheit und ungetrennter Einheit vereinigt.

Der Vater ist der Ursprung aller Wesen, die Ursache allen Seins, die Wurzel alles Lebendigen. Von ihm ausgegangen ist die Quelle des Lebens, die Weisheit, das unvergleichliche Bild des unsichtbaren Gottes, der Sohn, das lebendige Wort, das Gott ist und bei Gott ist. ...
Ein Gedanke, der sich vom sinnlichen Erleben frei macht, wird, wenn er die ganze sinnenhafte Schöpfung verlassen hat und ... in den Bereich der reinen Schöpfung gelangt ist, dort, wo der Vater und der Sohn ist, auch den Heiligen Geist schauen, der eins ist mit dem Vater und dem Sohn.
Wie vom Feuer die Wärme und vom Licht das Leuchten nicht zu trennen sind, so können auch vom Geist die Heiligkeit, das Lebenschaffen, die Güte und die Gerechtigkeit nicht getrennt werden.

Wo Feuer ist, da ist Wärme, wo Licht ist, da ist Leuchten. Wo Gott ist, da ist Heiligkeit, Leben, Güte und Gerechtigkeit. Gott ist immer gleich. Der Sohn hat uns Gottes Heiligkeit, Leben, Güte und Gerechtigkeit in seinem Leben auf Erden gezeigt, der Heilige Geist führt das Werk des Sohnes fort und wirkt Gottes Heiligkeit, Leben, Güte und Gerechtigkeit unter den Menschen. Der Ursprung von all dem ist der Vater.
Der Sohn kann nichts anderes tun, als der Vater, der Heilige Geist nichts anderes als der Vater und der Sohn. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind im Wesen einer und doch ist jeder eine eigenständige Person. Der Sohn hat auf Erden gelebt, nicht der Vater, der Heilige Geist wirkt unter den Menschen, nicht der Sohn und doch ist es ein Gott, der wirkt. "Wer mich sieht, sieht den Vater", hat Jesus zu seinen Jüngern gesagt.
Vater, Sohn und Heiliger Geist sind in ihrem Wesen gleich. Es gibt nicht den "lieben Jesus" und den "zürnenden Vater". Die Barmherzigkeit des Vaters zeigt sich in der Barmherzigkeit des Sohnes und die Gerechtigkeit des Vaters zeigt sich auch im Sohn. In seinem Wirken zeigt auch der Heilige Geist diese eine Barmherzigkeit und Gerechtigkeit.

Dreifaltigkeit

Eine der bekanntesten Darstellungen der Heiligsten Dreifaltigkeit ist die Dreifaltigkeitsikone von Andrej Rublev. Sie ist eine Einladung, hineinzutreten in den heiligen Kreis der Dreifaltigkeit. Das Vorbild der Ikone ist der Besuch der drei Engel bei Abraham an der Eiche von Mamre (Gen 18). Diese Stelle wird seit jeher als alttestamentliche Offenbarung der Dreifaltigkeit gedeutet. Dazu sagt Henri Nouwen:

Das Erscheinen der Engel ist das Vorbild der göttlichen Sendung, dass Gott uns seinen einzigen Sohn schickt, um ihn für unsere Sünden hinzugeben, und uns neues Leben durch den Geist verleiht. ... Das Kalb, das Abraham den Engeln vorsetzte, wird zum Opferlamm, von Gott erwählt vor der Erschaffung der Welt. ... Dieses Opferlamm ist die Mitte der Ikone.

Die drei göttlichen Engel der Ikone sind nach einer verbreiteten Interpretation in ein ewiges Gespräch vertieft, das nur eines zum Inhalt hat: die Erlösung des Menschen. Wir können den dreifaltigen Gott in seinem Gott-Sein nie vollkommen erkennen. Was wir von ihm sehen, ist sein Heilswirken an den Menschen, durch das er sich als ein Gott der Liebe offenbart. Die Liebe Gottes wird am deutlichsten sichtbar durch das Erlösungswerk Jesu Christi, sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung zu unserem Heil. Wie Jesus Christus es verheißen hat, wirkt der Heilige Geist sein Werk auf Erden fort.
So erkennen wir auch das Heilszeichen der Christen, das Kreuz, in dieser Ikone wieder. Lebensbaum, Gottes Sohn (mittlerer Engel), Schale mit Lamm und die rechteckige Vertiefung im Tisch, die Symbol für die Welt ist, stellen den Längsbalken dar, das Wirken Gottes hin zu uns Menschen. Die Köpfe von Vater und Heiligem Geist (linker und rechter Engel) bilden den Querbalken. Gott ruht in sich und doch geht sein Heilswirken aus dieser Ruhe hinaus auf uns Menschen zu. Zugleich werden wir durch Gottes Heilswirken hinein genommen in den Kreis der Ruhe, die die göttlichen Personen umgibt. Gott nimmt uns hinein in seine Liebe und schützt uns vor allen Ängsten der Welt und der Macht der Finsternis.

Im Haus Gottes leben ist jedoch nicht nur ein Schutz vor einer Welt voller Ängste, sondern auch die Offenbarung der verborgenen Schönheit Gottes. Rublevs Ikone lässt uns einen ersten ahnenden Blick auf diese unsagbare Schönheit tun. (Henri Nouwen)

Untersuchungen haben ergeben, dass der Ikone Rublevs in der Ikonostase der Kirche, in der jede Ikone ihren festen Platz hat, der Platz der Pfingstikone zugedacht war. Es ist der Heilige Geist, der uns hinein nimmt in das Wirken der Dreifaltigkeit und uns Gottes Liebe offenbart. Mit der Taufe erhalten wir Anteil an Gottes Erlösungswerk. Der Heilige Geist ist es, der uns an alles erinnert, was Jesus Christus getan und gelehrt hat.
So können wir die enge Verbindung herstellen zwischen dem Pfingstfest und dem Fest der Heiligsten Dreifaltigkeit. Wenn wir so das Wesen des dreifaltigen Gottes bedenken, können wir auch erkennen, dass es sich dabei nicht um weltfremde theologische Spekulationen handelt, sondern dass die Lehre von einem dreifaltigen Gott zutiefst praktisch fundiert ist. Nur der drei-eine Gott ist der Gott, von dem wir vollkommene Liebe und ewiges Heil erhoffen dürfen.

Heiliger Dreifaltiger Gott,
Geheimnis der Einheit, Geheimnis der Liebe!
Wir beten Dich an!
Lass uns Deiner Liebe folgen,
schenke Deiner Kirche Einheit und Frieden!
Lass uns alle in Liebe verbunden sein
mit dir und untereinander
und lass uns in Deiner Liebe bleiben in Ewigkeit.
Amen.

In der Spiritualität von Arnold Janssen, dem Gründer der Steyler-Missionare, hat die Verehrung der heiligsten Dreifaltigkeit einen ganz besonderen Stellenwert. Sie bedeutet für ihn nicht nur die Anbetung des dreifaltigen Gottes, sondern stellt vielmehr eine Lebensform dar.
Wir glauben an den dreifaltigen Gott, das bedeutet ja, dass wir an einen Gott glauben, der zwar einer ist, der aber in dieser Einheit zugleich auch Beziehung ist. In Gott ist von allem Anfang an die Bewegung von sich selbst weg zum anderen hin, ist schon immer auch das "Du". Daher ist er offen für eine Beziehung zu seiner Schöpfung und somit auch zum Menschen. Durch Jesus Christus, der unser Menschsein angenommen hat, treten wir ein in die Beziehung zum Vater im Heiligen Geist.

Je tiefer ein Mensch in Christus ruht, desto klarer schaut er ihn als die zweite göttliche Person, eins mit dem Vater und dem Heiligen Geist; denn der Blick auf den Gottmenschen Jesus Christus öffnet die Sicht auf die heiligste Dreifaltigkeit. (Arnold Janssen)

Unsere Heimat ist bei Gott, in ihm sind wir geborgen und geliebt. Wer das erfahren hat, findet zu jener Gelassenheit, die ausstrahlen kann in diese Welt. Er glaubt an die Liebe. Das ist sozusagen das Leben der Dreifaltigkeit in uns. Dreifaltigkeit bedeutet Beziehung und das meint immer auch ein Sich-Schenken. Wir können Gott nicht denken ohne diese Bewegung, die sich schenkt, die annimmt und verbindet. Somit kann ein Denken, das von der Dreifaltigkeit ausgeht, nur zu einer Leidenschaft für die anderen und zu einem Sein mit den anderen führen.

Unser Leben soll zu einer Antwort werden auf Seine Liebe und auf Seinen Heilswillen, der uns geoffenbart wurde durch Jesus Christus, das fleischgewordene Wort, in dessen Geist wir Zugang zum Vater haben.

So schreibt Arnold Janssen in seiner Ordensregel. In seinen Worten entdecken wir, dass der Glaube an den dreifaltigen Gott, der zunächst so unverständlich und vom Alltag abgehoben erscheinen mag, eine immens praktische Bedeutung hat. Wir leben den Glauben, indem wir mit den Menschen um uns in eine Beziehung treten, die geprägt ist von der Liebe, die Gott schon immer in sich selbst ist und in die er uns hinein genommen hat.

Fronleichnam

Gebt ihr ihnen zu essen!

Im Lesejahr C hören wir an Fronleichnam von der Speisung der Fünftausend aus dem Lukasevangelium. Eine große Menschenmenge folgt Jesus und seinen Jüngern. Am Abend sind die Menschen müde und hungrig. Doch Jesus will sie so nicht nach Hause schicken. Nachdem er ihnen durch sein Wort geistige Nahrung gegeben hat, will er sie auch leiblich stärken.

Gebt ihr ihnen zu essen!

So sagt es Jesus deutlich zu seinen Jüngern, aber sie wissen nicht, wie sie Jesu Auftrag umsetzen sollen. Sie haben weder einen ausreichenden Vorrat an Lebensmitteln bei sich, noch genügend Geld, um für alle etwas zu kaufen. Doch Jesus zeigt ihnen, dass es auch anders geht. Aus dem kleinen Vorrat von fünf Broten und zwei Fischen macht er alle satt.
Jesus lässt durch die Jünger die Menschenmenge ordnen, so dass alle in kleinen Gruppen beieinander sitzen. Dann spricht er ein Dankgebet zum Vater und verteilt durch die Jünger das Essen. Obwohl ihnen nur wenig zur Verfügung steht, werden ihre Hände nicht leer und alle werden satt. Und plötzlich leuchtet Gottes Gemeinschaft mit den Menschen auf. Die Fülle wird zum Zeichen des messianischen Mahls am Ende der Zeiten.

Durch die Hände der Jünger gibt er das Brot. So ehrt er sie und lässt sie die Erinnerung an dieses Wunder besser bewahren. ... Für die Kranken tat er ein besonderes Wunder, hier aber tut er eines für alle, indem er auch die, die an keiner Krankheit leiden, speist. Darum heißt es: Und alle aßen und wurden satt. (Johannes Chrysostomus)

Die wunderbare Speisung der Volksmenge ist ein Vorausbild der Eucharistie. Die leibliche Sättigung der Menschenmenge durch Jesus weist auf ein tieferes Geheimnis hin. Jesus will ganz bei den Seinen sein und sie mit einer noch viel tieferen Gegenwart erfüllen, als er es durch sein Wort allein vermag. Jesus will sich selbst den Menschen schenken.
In Kapitel 22,14-23 wird Lukas vom letzten Abendmahl berichten. Jesus spricht dabei über Brot und Wein die Worte: Das ist mein Leib, das ist mein Blut. Das Brot als Grundnahrungsmittel des Lebens wird in gewandelter Form zur Speise ewigen Lebens. Brot und Wein werden zum realen Zeichen seiner Gegenwart in dieser Welt.
Jesus verbirgt sich in den Gestalten von Brot und Wein, die in der Feier der Eucharistie in sein Fleisch und Blut gewandelt wurden. Daher gebührt der Eucharistie auch Verehrung und Anbetung. Wenn wir aus dieser Speise leben, können wir heute tun, was Jesus damals seinen Jüngern aufgetragen hat: Gebt ihr ihnen zu essen.

Jesus hat sich selbst zum Brot des Lebens gemacht, um uns Leben zu geben.
Nacht und Tag ist er da. Wenn du wirklich in der Liebe wachsen willst,
kehre zurück zur Eucharistie, kehre zurück zur Anbetung. (Mutter Teresa)

Marienmonat Mai

Jungfrau, Mutter Gottes mein
lass mich ganz Dein eigen sein

Dein im Leben, Dein im Tod
Dein in Unglück, Angst und Not
Dein in Kreuz und bittrem Leid
Dein für Zeit und Ewigkeit
Jungfrau, Mutter Gottes mein
lass mich ganz Dein eigen sein

Mutter auf Dich hoff und baue ich
Mutter zu Dir ruf und seufze ich
Mutter Du gütigste, steh mir bei
Mutter Du mächtigste, Schutz mir leih

O Mutter, so komm, hilf beten mir
O Mutter so komm, hilf streiten mir
O Mutter so komm hilf leiden mir
O Mutter so komm und bleib bei mir

Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste
Du willst mir ja helfen o Gütigste
Du musst mir nun helfen o Treueste
Du wirst mir auch helfen Barmherzigste

O Mutter der Gnade, der Christen Hort
Du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port
Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier
Du Trost der Betrübten, ihr Schutzpanier

Wer hat je umsonst Deine Hilf angefleht
Wann hast Du vergessen ein kindlich Gebet
Drum ruf ich beharrlich, in Kreuz und in Leid
Maria hilft immer, sie hilft jederzeit

Ich ruf voll Vertrauen im Leiden und Tod
Maria hilft immer, in jeglicher Not
So glaub' ich und lebe und sterbe darauf
Maria hilft mir in den Himmel hinauf
Amen.