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Gottes Liebe
Herzlich willkommen auf praedica.de
Auf meiner Website finden Sie Texte zu den Evangelien und Lesungen der Sonntage, sowie zu den Festen und Gedenktagen der Heiligen.
Hier auf der Startseite sind einige aktuelle Texte zusammengefasst. Weitere Texte finden Sie, wenn Sie den Links folgen. Weiter unten finden Sie eine kurze Übersicht, die Ihnen die Navigation erleichtern soll.

Die größere Liebe

Seid heilig!

Seid heilig, denn ich, der Herr, euer Gott, bin heilig. (Lev 19,2)

Neben den einzelnen Vorschriften für Priester und Opfer ist die Heiligkeit des gesamten Volkes ein zentrales Anliegen des Buches Levitikus. Der heilige Gott hat Wohnung genommen inmitten seines Volkes Israel. Daher muss auch Israel ein heiliges und priesterliches Volk sein, damit eine kultische Gemeinschaft mit Gott möglich ist. Durch das Opfer werden Verfehlungen getilgt, wodurch eine Wiederherstellung der Heiligkeit möglich ist. Durch die Heiligung des Alltags wird die Lebensordnung, die in der Schöpfungsordnung (Gen 1) grundgelegt ist, bejaht und eingelöst. Aber es ist auch eine Tatsache, dass Störungen der Weltordnung durch menschliches Verschulden zur Realität der Schöpfung gehören, was die Wiederherstellung der Heiligkeit durch bestimmte Opfer oder Rituale stets nötig sein lässt.
Gottes Heiligkeit in der Welt sichtbar zu machen ist zunächst eine Aufforderung an den Menschen. Alle Gläubigen sind dazu berufen, Zeugnis zu geben von dem Gott, an den sie glauben. Mehr als das Zeugnis durch Worte überzeugt das Zeugnis durch das Leben. In einem heiligen, gerechten und liebenden Leben sollen die Gläubigen den Gott der Heiligkeit, des Lebens und der Liebe erfahrbar machen.
Dieses Zeugnis ist den Menschen aber nur möglich, weil Gott ihnen schon immer die Zusage gegeben hat:

Ihr seid heilig, weil ich, der Herr, euer Gott, heilig bin.

Die Würde des Menschen ist in Gott begründet, der den Menschen als sein Ebenbild geschaffen hat. Gott denkt groß vom Menschen, er hat ihm Würde verliehen und schenkt ihm seine Liebe. So hat der Mensch teil an der Heiligkeit Gottes.
Immer wieder muss Gott aber auch den Menschen sagen: Ich bin heilig! Die Menschen neigen immer wieder dazu, sich Gottes zu bemächtigen, in seinem Namen das zu tun, was nicht Gottes Wille ist, Gott in das enge Gebäude ihrer Gedanken einzusperren und an Gottes Heiligkeit zu zweifeln. Gott lässt sich aber nicht von den Menschen missbrauchen. Er wird seine Heiligkeit zeigen, auch gegenüber denen, die seinen Namen missbrauchen.
Bereits das Alte Testament kennt die Forderung der Nächstenliebe, die Jesus in der Bergpredigt formuliert:

Du sollst in deinem Herzen keinen Hass gegen deinen Bruder tragen. Weise deinen Stammesgenossen zurecht, so wirst du seinetwegen keine Schuld auf dich laden. An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten Lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr. (Lev 19,17-18)

Wer sich lieblos seinem Nächsten gegenüber verhält, der verletzt auch seine Liebespflicht gegenüber Gott und stört die Heiligkeit, in der das Volk leben soll. Wir sehen hier aber deutlich, dass das Liebesgebot nur auf Menschen des eigenen Volkes hin ausgerichtet ist. Erst Jesus wird das Liebesgebot auf alle Menschen ausweiten und sogar noch auf die Feinde. Erst wenn der Mensch - mit Hilfe Gottes - sein Herz zu einer solch grenzenlosen Liebe ausweitet, wird er Gott ähnlich sein, der seine Liebe allen Menschen schenkt.

Ihr seid Gottes Tempel

Die Bedeutung der größeren Liebe macht auch Paulus deutlich, wenn er sagt:

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wer den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben. Denn Gottes Tempel ist heilig, und der seid ihr. (1Kor 3,16-17)

In der Gemeinde von Korinth hilten sich einige für besonders geisterfüllte Menschen, doch das Leben in der Gemeinde gleicht nicht einer Gemeinschaft von Vollkommenen. Es gibt Missstände, kapitales Fehlverhalten von Menschen, die als gläubige Christen als Heilige in der Welt leben sollten. In der Gemeinde sind Gruppen entstanden, die miteinander in Streit liegen. Jede Gruppe schreibt sich ein anderes Motto auf die Fahnen und meint, so besser, weiser, geisterfüllter zu sein als die anderen.
Paulus sieht die Gemeinde als Gottes Ackerfeld, Gottes Bau. Alle Missionare und Gemeindeleiter bauen mit am Haus der Gemeinde, alle bauen auf dem gleichen Fundament, Jesus Christus, aber jeder hat seinen eigenen Baustil. Das Haus hat jedoch nur Bestand, wenn mit festem Material gebaut wird.

Paulus sieht jeden Getaufte als Tempel Gottes. Das ist eine Tatsache, die es zu achten gilt. Alle Missionare und Prediger müssen mit den Gläubigen so umgehen, wie mit wertvollem Tempelgerät. Sie müssen die Würde und Heiligkeit des einzelnen achten und dürfen nichts tun, was diese Würde verletzt. Wir können hier an die Missbrauchsfälle denken, die ein Beispiel dafür geben, wie Menschen andere, die ihnen anvertraut haben, verletzt haben. Aber auch schon kleinere Vergehen von Gemeindeleitern können in den ihnen anvertrauten tiefe Wunden hinterlassen.
Gottes Tempel ist heilig, und der seid ihr! Wir müssen uns dieses Wort des Paulus immer wieder vor Augen halten, wenn wir anderen Menschen begegnen. Uns steht es nicht zu, über andere zu urteilen. Wir müssen jedem Menschen begegnen mit Respekt und Achtung vor dessen Heiligkeit und Würde. Nicht umsonst hat die Kirche diesen Text des Paulus in Verbindung mit Jesu Gebot der Nächsten- und Feindesliebe ausgewählt.

Gottes Liebe

Was Jesus erwartet

Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. (Mt 5,38)

Auge für Auge und Zahn für Zahn ... Wir empören uns gegen eine solche Auffassung von Gerechtigkeit, aber mal ehrlich: Haben wir nicht selbst schon einmal so gedacht, wenn wir uns von anderen ungerecht behandelt gefühlt haben oder uns über das Verhalten anderer geärgert haben? Wie gerne würden wir manchmal zurückschlagen, Gleiches mit Gleichem vergelten. Na warte. Dir zeig ich es ... Und im Herzen nistet sich die Feindseligkeit ein.
Jesus will nicht, dass wir Gleiches mit Gleichem vergelten. Er will aber auch nicht, dass wir Ungerechtigkeiten einfach so hinnehmen und in uns hineinfressen. Das, was Jesus von uns erwartet, liegt auf einer anderen Ebene. Jesus erwartet, dass wir über der Situation stehen und durch mutiges Handeln die Ungerechtigkeit des anderen bloßstellen und ihn so zum Nachdenken über sein Tun bewegen. Dazu nennt Jesus einige Beispiele aus dem Alltag der Menschen damals.

Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. (Mt 5,39)

Jesus denkt bei diesen Worten sicher nicht an eine Schlägerei, wie sie manchmal unter "Mannsbildern" vorkommen kann. Er denkt auch nicht an eine Situation der Unterdrückung, in die man sich fügen sollte. Jesus hatte hier eher die Ohrfeige als Instrument der öffentlichen Demütigung vor Augen, wie sie auch in den Gerichtsprozessen gegen die ersten Christen angewendet wurde. In einer Schlägerei würden sich die Gegner eher mit der rechten Hand auf die linke Wange schlagen. Der Schlag auf die rechte Wange aber ist Ausdruck einer standardisierten Handlung der Obrigkeit.
Stellen wir uns eine solche Situation vor. Ein Jünger Jesu soll durch die öffentliche Ohrfeige eine für alle sichtbare Demütigung erfahren. Aber er denkt gar nicht daran, sich so demütigen zu lassen oder durch eine sinnlose Wut Anlass für Gespött zu geben. Vielmehr bleibt der Geschlagene erhobenen Hauptes stehen, schaut seinem Gegner in die Augen und hält ihm demonstrativ noch die andere Wange hin. Damit zeigt er deutlich: Ich lasse mich von dir nicht demütigen. Ich bin im Recht und du im Unrecht. Somit kehrt er die Verhältnisse um und entlarvt die Ungerechtigkeit des anderen.

Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab. (Mt 5,40-42)

Auch in diesem Beispiel zeigt Jesus, wie ein ungerecht Behandelter gekonnt den Spieß umdrehen kann, damit seinen Widersacher bloßstellt und somit Herr über das Geschehen bleibt, auch wenn es ihm einen Schaden bringt. Zunächst mag hier an römische Besatzungstruppen gedacht sein, die Einheimische bei Bedarf spontan für einen Hilfsdienst einspannen durften. Sie erwarten nicht, dass einer ohne Murren diesen Dienst tut. Vielmehr werden sich die meisten gesträubt haben und somit die Soldaten zu Spott und Brutalität animiert zu haben. Wenn sich aber einer ohne Murren in das Unausweichliche fügt, dann kann das ein gewisses Staunen hervorrufen und beschwichtigt den Zorn des Gegners.
Es geht hier aber auch darum, die Gier von anderen bloßzustellen, die einem Unterlegenen gerne auch noch das letzte Hemd rauben würden. Das jüdische Gesetz schreibt vor, dass ein Schuldner nicht bis zum Letzen gepfändet werden darf. Wenn einer wirklich nichts mehr hat, muss man ihm zumindest den Mantel lassen, als einziges Kleidungsstück und zugleich als Decke für die Nacht. Wenn einer die Notlage einfacher Menschen ausnutzt und sie um ihr ganzes Hab und Gut bringt, so hat der arme Mensch, wenn er dem Ausbeuter auch noch den Mantel hinwirft, die Möglichkeit, ihn öffentlich für seine Gier zu beschämen.
Diese Beispiele zeigen aber auch, dass wir eine gewisse Distanz zu unserem Besitz haben sollen. Er ist nicht unser eigentliches Gut. Unser wahrer Schatz ist im Himmel, wie Jesus an anderer Stelle sagt, und diesen kann uns niemand wegnehmen.

Vater Agathos sagte oft: Strebe nicht danach, etwas zu besitzen, bei dem du zögern würdest, es deinem Bruder zu geben, wenn er dich darum bittet. Sonst übertrittst du das Gebot des Herrn, der gesagt hat: Wer dich bittet, dem gib und wer von dir borgen will, den weise nicht ab. (Apophthegmata Patrum)
Die Schätze gehören nicht uns, sondern Gott. Gott wollte, dass wir die Verwalter seiner Schätze sind, nicht ihre Herrn. (Johannes Chrysostomus)

Die Beispiele Jesu zeigen, dass ein erfinderischer gewaltloser Widerstand mehr bewirken kann, als dumme rohe Gewalt. Sie erinnern mich an die Legenden über die frühen Märtyrer, die sich von den gegen sie angewandten Qualen nicht beeindrucken ließen, sondern durch ihre Duldsamkeit Herr über das Geschehen hatten und trotz ihrer Unterlegenheit als Sieger hervorgingen. So hat z.B. der hl. Laurentius, der qualvoll am Rost gegrillt wurde, zu seinem Henker gesagt: "Dreh mich doch um, die eine Seite ist schon gar."
Wenn wir auch hoffen, dass es für uns soweit nicht kommt mag, so kennen wir doch in unserem Alltag immer wieder Situationen, in denen wir durch ein solches erfinderisches gewaltloses Verhalten bei anderen Menschen einen bleibenden Eindruck hinterlassen könnten und einer drohenden Feindschaft den Wind aus den Segeln nehmen könnten. Auch das wäre ein Zeugnis für Gottes Größe. Bitten wir den Heiligen Geist, dass er uns zur rechten Zeit eingibt, was wir tun sollen und uns auch den Mut dazu gibt.

Herr, gib mir die Kraft zu lieben,
auch wenn ich nicht lieben kann.
Lass mich das Gute im anderen sehen,
wo ich blind dafür bin.
Lass in meinem Herzen keinen Hass aufkommen,
und über meine Lippen kein böses Wort.
Nur Liebe, grenzenlose Liebe,
für alle, auch für die,
über die ich mich ärgere und die ich nicht verstehen kann.
Herr, verändere meinen Blick auf die Menschen,
dass ich sie sehe, wie du sie siehst,
als deine Geschöpfe, von dir geliebt,
dein Tempel und Wohnung deines Geistes.
Amen.
Gottes Liebe
Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. (Mt 5,43-45)

Das Gebot der Nächstenliebe gab es schon vor Jesus, aber Jesus hat ihm eine vorher nicht gekannte Universalität gegeben. Vor Jesus war der Nächste nur ein Mensch aus der gleichen Sippe, ein Angehöriger des eigenen Stammes. Für Jesus aber ist der Nächste jeder Mensch, auch derjenige, der nicht zum eigenen Volk gehört, auch ein Mensch, der einen anderen Glauben hat, ja mehr noch, sogar unseren Feinden sollen wir die gleiche Liebe entgegenbringen wie Menschen, die uns nahe stehen.
Jesus Christus war wahrscheinlich der erste, der das Gebot der Feindesliebe formuliert hat. Wir haben an den vorangehenden Beispielen schon gesehen, wie Jesus die Gewaltfreiheit propagiert. Ein erfinderischer gewaltfreier Widerstand steht über dummer roher Gewalt. So steht auch die Liebe über dem Hass. Wer sich nicht vom Hass gefangen nehmen lässt, sondern dem Hass die Liebe entgegensetzt, der ist stärker und wird als Sieger hervorgehen, was auch geschieht.
Doch geht das Gebot der Feindesliebe nicht über die Kraft des Menschen hinaus?

Viele schätzen die Gebote Gottes nach ihrer eigenen Schwachheit ein, nicht nach den Kräften der Heiligen, und deshalb glauben sie, dass diese Vorschriften unerfüllbar seien. Und sie sagen, dass es für die Tugend ausreiche, seine Feinde nicht zu hassen; sie darüber hinaus auch noch zu lieben, dies sei für die menschliche Natur eine zu schwere Vorschrift. Man muss aber wissen, dass Christus nicht etwas Unmögliches vorschreibt, sondern Vollkommenes. (Hieronymus)

Wie die Liebe zu den Feinden gelingen kann, dazu gibt Papst Franziskus einige Hinweise:

Jesus sagt uns zuerst: Blickt auf den Vater! Unser Vater ist Gott: er lässt die Sonne aufgehen über Bösen und Guten; es lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Unser Vater sagt morgens nicht zur Sonne: Heute leuchte über diesen und jenen; über die anderen nicht, lass sie im Schatten! Er sagt: Leuchte über allen! Seine Liebe gilt allen, seine Liebe ist ein Geschenk für alle, für Gute und Böse. ...
Weiter sagt Jesus uns: Betet, betet für eure Feinde! ... Bete ich für meine Feinde? Bete ich für die, die mir übel gesinnt sind? Wenn wir ja sagen, dann sage ich euch: Weiter so, bete noch mehr, denn das ist ein guter Weg. Wenn die Antwort nein ist, dann sagt der Herr: Du Armer! Auch du bist ein Feind der anderen! Und deshalb muss man beten, damit der Herr ihre Herzen verwandelt.

Mit seinen Worten widerspricht Jesus auch den Erwartungen eines simplen Tun-Ergehen-Zusammenhangs. Gute und Böse leben in Gottes Schöpfung zusammen und empfangen gemeinsam von Gott Sonne und Regen. Die Bergpredigt leben heißt, sich als geliebtes Kind des Vaters im Himmel zu erfahren, der seinen Kindern immer das gibt, was sie zum Leben brauchen. Nur wer sich so bei Gott geborgen weiß, findet den Mut zu einer Liebe, deren Größe sich auch im scheinbaren Scheitern zeigen kann.

Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? (Mt 5,46-47)

Eine Gruppe ist immer in der Gefahr, sich von anderen abzuschotten. Zusammenhalt im Innern, gemeinsamer Widerstand nach außen. Das schweißt zusammen, bildet aber auch eine immer undurchlässigere Mauer um die eigene Gruppe. So soll es bei den Christen nicht sein. Wir sollen offen sein für andere Menschen, offen für das Unerwartete, das uns begegnet. Jesus erwartet von uns, dass wir bereitwillig schenken, ohne nach dem zu fragen, was zurückkommt. Das ist ein Mehr an Hilfsbereitschaft, als es rein menschliches Denken kennt, das ist die größere Liebe, die nur im Blick auf Gott gelingen kann.

Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist. (Mt 5,48)
Gott liebt den Menschen. Gott liebt die Welt. Nicht einen idealen Menschen, sondern den Menschen wie er ist, nicht eine Idealwelt, sondern die wirkliche Welt. (Dietrich Bonhoeffer)

Die unendliche Güte und Liebe Gottes sind das Vorbild des Christen. Zwar wird kein Mensch diese Vollkommenheit erreichen, aber sie ist ein sinnvoller Maßstab, an dem sich menschliches Tun orientieren kann. Bei all deinem Tun soll dir stets bewusst sein:

Du stehst vor dem Angesicht Gottes, Gottes Gnade waltet über dir, du stehst aber zum Andern in der Welt, musst handeln und wirken, so sei bei deinem Handeln eingedenk, dass du unter Gottes Augen handelst, dass er seinen Willen hat, den er getan haben will. (Dietrich Bonhoeffer)