Am 11. Februar 1858 erschien der 14-jährigen Bernadette Soubirous zum ersten Mal an der Grotte von Massabielle beim Fluss Gave du Pau die Muttergottes. Es folgen mehrere Erscheinungen der "Schönen Dame", in der sie Bernadette aussendet, ihre Botschaft der Umkehr, des Gebetes und der Buße zu übermitteln.
Die Kirche steht den Erscheinungen zunächst skeptisch gegenüber, bis sie ihre Echtheit offiziell anerkennt. Bald wird Lourdes zu einem Wallfahrtsort, zu dem hunderttausende von Pilgern strömen. Die erste Berufung des Heiligtums von Lourdes ist jene, ein Ort der Begegnung mit Gott im Gebet zu sein und ein Ort des Dienstes an den Menschen, besonders den Armen, Kranken und Notleidenden.
Bis heute erfahren in Lourdes viele Menschen die besondere Nähe Gottes. Bis heute geschehen immer wieder unzählige Wunder und Heilungen an diesem Ort. Viele Kranke pilgern zur Muttergottes von Lourdes und kehren gestärkt nach Hause zurück. Sie erfahren Maria als die Mutter, die immer für die Nöte ihrer Kinder da ist. Die Botschaft Marias ist eine Botschaft der Hoffnung für alle Menschen unserer Zeit. Maria ist der Stern der Hoffnung, der den oft dunklen Wegen unseres Lebens Licht spendet.
Maria hat auf Gott vertraut, als sie ihr Ja zu seinem Willen sprach. Sie zeigt uns, wie auch wir unser Leben ganz auf Gott bauen können. Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns nicht allein lässt in unseren Sorgen und Nöten. Er will uns seine Kraft und Hilfe schenken. Wenn wir ihm unser Leben übergeben, brauchen wir uns vor nichts zu fürchten. Maria begleitet uns mit ihrer mütterlichen Gegenwart inmitten der Geschehnisse im Leben jedes einzelnen.
Am 16.04. feiern wir den Gedenktag der hl. Bernadette Soubirous .