Marienfeste

Marienmonat Mai

Maria

Marienmonat Mai

Maria
Maria, Maienkönigin
dich will der Mai begrüßen.
O segne ihn mit holdem Sinn
und uns zu deinen Füßen!
Maria, wir empfehlen dir,
was grünt und blüht auf Erden,
lass uns in dieser Pracht und Zier
das Werk des Schöpfers ehren.

Behüte auch, Maria rein,
du größte aller Frauen,
das Gottesvolk, die Kinder dein,
im Glauben und Vertrauen
zu Jesus Christus, deinem Sohn,
dem Retter und Befreier.
Lobpreis durch ihn in Ewigkeit
des Vaters Macht und Treue!

O öffne Himmelskönigin,
im Lied uns Herz und Stimme,
zu danken Gott im Heilgen Geist,
dass wir sein Lob stets singen,
der Christi Kirche ward gesandt
in Sturm und Feuersflammen,
zu führen sie mit starker Hand
durch alle Zeiten! Amen.

Der Mai ist in besonderer Weise der Monat der Jungfrau Maria. Wir ehren die Muttergottes durch besondere Andachten und Gebete. Diese Art der Verehrung stammt aus dem 18. Jahrhundert. 1784 feierte der Kamillianer-Orden in der oberitalienischen Stadt Ferrara die erste Maiandacht. Im folgenden Jahrhundert verbreitete sich diese Form der Marienverehrung und setzte sich schließlich weltweit in der katholischen Kirche durch. Auf deutschem Boden fand die erste Maiandacht 1841 im Kloster der "Guten Hirtinnen" bei München statt. Innerhalb weniger Jahre folgten die deutschen Diözesen dem Beispiel der Ordensschwestern.
Die Kirche kennt viele Marienfeste, die über das ganze Jahr verteilt sind. Der Oktober ist als Rosenkranzmonat in besonderer Weise Maria geweiht. Dass zusätzlich noch der Mai als Marienmonat gewählt wurde, hängt sicher damit zusammen, dass diesem als Frühlingsmonat schon seit jeher im Brauchtum eine besondere Bedeutung zukommt. Das frische Grün und die Fülle der Blüten, die er hervorbringt, die neue Lebensfreude, wem ist sie besser geweiht als der Muttergottes, die uns den Herrn des Lebens geboren hat! Schon im Mittelalter wird Maria liebevoll gepriesen als "Rose ohne Dornen" und "Schönste aller Blüten".

Der Monat Mai stellt uns auch immer wieder neu vor die Frage:
Wer ist Maria für mich?
Was verbindet mich mit der Muttergottes?

Im Mai sind wir mitten in der Osterzeit und noch ganz in die Betrachtung der Geheimnisse der Auferstehung des Herrn versunken. Wir feiern die großen Feste Christi Himmelfahrt und Pfingsten, in deren Festgeheimnis auch Maria eine besondere Rolle zukommt. Darauf spielt die dritte Strophe im Lied Maria Maienkönigin an:

O öffne Himmelskönigin,
im Lied uns Herz und Stimme,
zu danken Gott im Heilgen Geist,
dass wir sein Lob stets singen,
der Christi Kirche ward gesandt
in Sturm und Feuersflammen,
zu führen sie mit starker Hand
durch alle Zeiten!

Die Verehrung Mariens im Monat Mai führt uns somit hin zu Jesus Christus, indem uns Maria das Geheimnis dieser Feste tiefer verstehen lässt und uns mit hinein nimmt in die Feier der Ereignisse, die sie selbst erlebt hat. Wenn wir mit Maria diese Feste betrachten, stehen wir nicht als unbeteiligte Zuschauer daneben, sondern können auch heute intensiv erfahren, was damals geschehen ist. Jesus Christus ist gegenwärtig unter uns. Sein Leben auf Erden hat er vor etwa 2000 Jahren gelebt, doch er kann uns heute näher sein als damals den Menschen, die ihn mit ihren Augen gesehen haben. Und die Kraft des Heiligen Geistes wirkt unter den Menschen heute mit der gleichen Kraft wie damals. Wenn wir bereit sind, für sein Wirken, werden auch uns heute die Feuerflammen entzünden.
Mich verwundert es etwas, dass von Maria keine besondere Begegnung mit ihrem auferstandenen Sohn berichtet wird. Bei Johannes hören wir, wie Maria unter dem Kreuz steht. Das Leiden ihres Sohnes hat sie tief getroffen. Hätte sie dann nicht die Erste sein müssen, der Jesus als der Auferstandene erscheint? Warum war Maria nicht unter den Frauen, die am Ostermorgen zum Grab gingen? Wir hören von Maria erst wieder, als sie zusammen mit den Aposteln nach der Himmelfahrt Jesu versammelt ist, um den Heiligen Geist zu erbitten.
Doch ich glaube, dass dies ihre Rolle als Mittlerin des Glaubens an den Auferstandenen in keinster Weise schmälert. Maria hat an die Auferstehung ihres Sohnes geglaubt, ohne dazu eines besonderen Zeichens zu bedürften. So setzt die Frömmigkeit Maria in einen engen Bezug zu Ostern.

"Freu dich du Himmelkönigin!"

So singen wir in einem bekannten Marienlied zur Osterzeit. Ja, Maria hat sich über die Auferstehung ihres Sohnes gefreut. Sie hat sich mit den Aposteln auf die Sendung des Heiligen Geistes vorbereitet. Sie ist Zeugin der Auferstehung Jesu und war selbst die erste, die die Auferstehung des Leibes und der Seele an sich erfahren durfte.
Heilige Maria, zeige uns Jesus, den Auferstandenen. Schenke uns die Freude über seine Auferstehung. Hilf uns, im Gebet mit Jesus verbunden zu sein, damit wir fähig sind, seine Zeugen zu sein. Amen.

Maria

Auf der Ikone sehen wir Maria, einen roten Mantel tragend, mit Jesus. Auf ihrem Mantel und dem Schleier sind drei Sterne abgebildet. Diese weisen auf ihre Jungfräulichkeit hin, vor, während und nach der Geburt Jesu. Der Künstler zeigt damit, dass Maria von Gott auserwählt ist. Sie ist frei von Sünde und Schuld.
Das Kind trägt den Mantel eines Königs, eines Herrschers. Dies kommt auch zum Ausdruck in der Weltkugel, die das Kind in der linken Hand hält. Christus, der Herrscher der Welt. Christus herrscht aber auf eine ganz andere Weise. Es ist eine Herrschaft der Güte und des göttlichen Segens. Der Segensgestus, den das Kind mit der Rechten andeutet, zeigt uns dies.

Maria, du Königin des Friedens!
Wir verehren dich und huldigen dir
und möchten dir
unsere aufrichtige Hingabe zu bezeigen.
Auf dich schauen wir mit immer tieferer Sorge,
zu dir kommen wir mit noch größerem Vertrauen
in dieser Zeit, die von nicht wenigen Unsicherheiten
und Befürchtungen gekennzeichnet ist,
aufgrund der gegenwärtigen und
zukünftigen Geschicke unseres Planeten.
Zu dir, Erstlingsfrucht
der von Christus erlösten Menschheit,
die von der Knechtschaft des Bösen
und der Sünde endlich befreit ist,
erheben wir gemeinsam eine eindringliche
und vertrauensvolle Bitte:
Höre den Schmerzensschrei der Opfer der Kriege
und der vielen Formen von Gewalt,
die die Erde mit Blut beflecken.
Vertreibe die Finsternis der Traurigkeit
und der Vereinsamung,
des Hasses und der Rachsucht.
Öffne den Sinn und das Herz aller
für die Zuversicht und Vergebung!
Mutter der Barmherzigkeit und Hoffnung,
erwirke für die Menschen des dritten Jahrtausends
das wertvolle Geschenk des Friedens:
Frieden in den Herzen und in den Familien,
in den Gemeinschaften und unter den Völkern;
Frieden besonders für jene Nationen,
in denen Tag für Tag weiter
gekämpft und gestorben wird.
Gib, dass die Menschen
aller Rassen und Kulturen
Jesus begegnen und Ihn aufnehmen,
der im Weihnachtsgeheimnis
auf die Erde gekommen ist,
um uns »seinen« Frieden zu schenken.
Maria, Königin des Friedens,
schenke uns Christus,
den wahren Frieden der Welt!
Amen.
Nach einem Gebet des Seligen Papstes Johannes Paul II.
Maria

Der Marienmonat Mai - Worte des Sel. P. Rupert Mayer SJ

Wir rüsten uns zum 1. Mai, denn wir wissen, wen es da zu feiern gilt. In einem alten Kirchenlied heißt es:

Alle Tage sing und sage
Lob der Himmelskönigin!

Ja, so machen es die guten Kinder, sie grüßen Tag für Tag ihre himmlische Mutter. Dreimal werden wir da gemahnt durch das Aveläuten; wir wollen es nie überhören. Auf dem Lande kommt es nicht vor, dass man es überhört, in der Stadt ist das schwieriger. Wir wollen an dem alten kirchlichen Brauch festhalten, die Gottesmutter dreimal täglich zu grüßen. Aber die eifrigen Kinder begnügen sich damit nicht, sie halten einen Tag in jeder Woche: der Samstag ist der Gottesmutter geweiht durch die Kirche.
Seit über 100 Jahren herrscht auch die Übung, der Gottesmutter den ganzen Monat Mai zu weihen. Die Maiandachten haben die Welt erobert, sie gehören zu den populärsten, zu den volkstümlichsten Andachten. Es ist begreiflich! Gibt es etwas Tröstlicheres oder Erhebenderes als das Bild der Gottesmutter, das Jesuskind auf dem Arm, umgeben von einem Wald von Blumen, umstrahlt von einem Lichtermeer, dichtgedrängt die Menschen zu ihren Füßen, ihr entgegenjauchzend:

Maria Maienkönigin,
dich will der Mai begrüßen.
O segne seinen Anbeginn
und uns zu deinen Füßen!

Warum verehren wir die Gottesmutter besonders im Monat Mai? Das ist für ein gutes Kind selbstverständlich: Wenn es der Mutter ein Geschenk macht, da ist ihm das Beste gut genug.
Das Frühjahr ist zweifellos die schönste Jahreszeit. In unserer deutschen Heimat wird ja der Mai der Wonnemonat genannt. In neuer Pracht erscheint die Sonne am Himmel, neues Leben weckt sie überall, jetzt grünt's, sprosst's, treibt's und blüht's, überall herrscht neues Leben. Jetzt kommen die Blümlein heraus und heben ihre Köpfchen der Sonne entgegen, von der alles Leben kommt. Die Vöglein stimmen ihre schönsten Lieder an, die ganze Natur prangt im schönsten Blütenschmuck, alles neigt sich der Königin des Frühlings, der Sonne, zu.
Wir legen das Frühjahr einer schöneren und erhabeneren Königin, als die Sonne es ist, der Maienkönigin zu Füßen, und da sind es Worte der Heiligen Schrift, welche der Bräutigam der Braut im Hohen Lied zuruft und welche die Kirche auf die Gottesmutter anwendet:

Vorüber ist die Winterzeit;
der Regen ist vorbei.
Auf, meine Freundin, komme!

In diesem Sinn ist die Maiandacht der Kirche aufzufassen. Das Volk drückt sie anders aus:

Maria, dir befehlen wir,
was grünt und blüht auf Erden.
O lass es eine Himmelszier
in Gottes Garten werden.

Das ganze Frühjahr mit all dem Schönen und Lieben und Herrlichen soll vor der Gottesmutter niedergelegt werden, um ihr zu huldigen.
Es ist wahr, schön ist der Mai im Reiche der Natur; noch schöner ist er im Reiche der Gnade. Im Mai feiern wir eine Reihe herrlicher Feste! Da tönt noch hinüber das Alleluja der Osterzeit. Jetzt hat der Priester das Alleluja noch täglich auf den Lippen, das passt so recht für den Monat Mai. Da kommt das Himmelfahrtsfest, wie passt das so schön hinein: das Fest freudiger, christlicher Hoffnung, ein großes Fest des Trostes. Das Pfingstfest, das Fest der Liebe, wo auch aufgeht das Menschenherz. Da fragen wir uns: Wem verdanken wir die Feste? Nächst Gott der allerseligsten Jungfrau Maria, die uns den Urquell aller Feste, den lieben Heiland, geschenkt hat. Sie ist die Ursache all dieser Festesfreude. Darum ist es unsere Pflicht, in diesem Monat in besonderer Weise der Gottesmutter zu gedenken.
Wir dürfen nicht vergessen, dass die Muttergottes im Frühjahr der Kirche, in der jungen Christengemeinde, den Aposteln Stütze, Trost und Halt gewesen ist. Und darum gebührt es, dass wir gerade im Monat Mai, im Frühjahr, derer gedenken, die so viel getan hat im Frühling der Kirche.
Der Monat Mai erinnert uns aber auch durch seine Anmut an die Schönheit Mariens. Der Monat Mai mit seinem Blütenschmuck ist ein wunderbares Erinnerungszeichen an die Schönheit Mariens. Und die Fruchtbarkeit des Monats Mai, wo alles knospt und treibt in der Natur, erinnert uns an die Tugenden. So ist es ganz begreiflich, dass wir den Monat Mai der besonderen Verehrung Mariens geweiht haben.
Freilich, im Frühjahr kommen auch manche Stürme, wir haben?s auch schon gemerkt. Da brausen die Stürme, und es kommen auch kalte Nächte, und das hat schon mancher Wurzel und mancher Blüte schwer geschadet. So gibt's auch in der Menschenseele Stürme, auch da gibt's Fröste, böse Tage und Stunden. Es ist gut, wenn wir die Gottesmutter bitten, dass sie unser Seelengärtlein mit ihrem mütterlichen Schutze umfriedet. Wir wollen besonders der Jugend gedenken, wo es noch mehr Stürme gibt als im Alter.
Wie wollen wir den Monat Mai feiern? Wir sollen die Maiandachten besuchen, soweit wir es mit unseren Berufsarbeiten vereinbaren können.
Dann ist es notwendig, dass wir die Tugenden Mariens nachahmen. Wir werden dazu angeregt durch vieles, was wir lesen und hören in diesen Tagen. Was kann es Schöneres geben, als immer mehr einzudringen in die Vorzüge Mariens, sich immer klarer zu werden! Dazu haben wir den Monat Mai. Wenn wir Gelegenheit haben, das Wort Gottes zu hören, versäumen wir es nicht! Und wenn wir nur aus jeder Predigt eine kleine Anregung mitnehmen, wenn uns das Bild Mariens nur etwas klarer wird - es ist viel gewonnen. Betrachtend wollen wir den Rosenkranz beten. Gerade im Monat Mai sollen wir es fertig bringen, täglich mindestens ein Gesetzlein zu beten und uns zu erinnern an die wunderbaren Geheimnisse Mariens.
Aber dabei soll es nicht bleiben; nun heißt es auch die Tugenden üben, praktisch betätigen, was wir schätzen, lieben und verehren an der Gottesmutter. Das Seelengärtlein soll jetzt tadellos instand gehalten werden. In der Fastenzeit haben wir das Unkraut herausgerissen, so gut es ging, jetzt sieht es ganz manierlich aus; ein bißchen steckt ja immer noch drinnen. Vielleicht sieht man gar nichts, aber das ist doch auch kein schöner Garten, in dem man gar nichts sieht.Unkraut ist keines da, aber auch sonst nichts. O armselige Geschichte! Jetzt heißt es anpflanzen, schöne Blumen. Ja, was können wir denn anpflanzen? Ich kenne mich so schlecht aus in Botanik, ja du liebe Zeit! Das Veilchen, das im Verborgenen blüht, das Veilchen der Demut. Das ist ein nettes Blümlein. Ich meine, das sollten wir alle haben. Die Lilie der Reinheit! Wie schön und prachtvoll ist diese Blume, wie eigenartig. Jetzt sehen wir sie wieder öfters auf unseren Altären. Und wie die anderen Blumen alle heißen! Geduld, wenn's Herz auch bricht! Ergebung in Gottes Willen! "Siehe, ich bin eine Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort." Ein Rosenstöckchen müssen wir in unser Gärtchen auch hineinbringen, ohne das geht's nicht. Aber soviel ich schon gehört habe, soll das gar nicht einfach sein, ein Rosenstöckchen durchzubringen. Die Liebe zu Gott und zum Nebenmenschen!
Wie wäre es, wenn wir jeden Tag daran arbeiten würden, eine Tugend auf die Beine zu bringen? Das gibt einen Blumenstrauß am Ende des Monats, so groß und so schön, dass unsere himmlische Mutter eine helle Freude daran hat. Im Monat Mai geht's tadellos, denn der Monat Mai ist ein Gnadenmonat, da thront die Himmelskönigin auf dem Maialtar als ihrem Gnadenthron und freigebig teilt sie die Gnaden aus. Wir wissen, dass es zur Zeit des Königstums besondere Ehrentage gegeben hat, und das waren Gnadentage. Da haben sich die Gefangenen lange darauf gefreut, wenn der König Namenstag gehabt hat. An einem solchen wurden Strafen erlassen und die Freiheit geschenkt. So ist es bei der Gottesmutter ähnlich, deshalb dürfen wir den Mut nicht verlieren.
"Ich bringe nichts zusammen. Schon als Kind habe ich vergessen, den Blumen wasser zu geben, und dann haben sie die Köpfchen hängen lassen. So geht's mit meinem Seelengärtlein auch." - Nein, wir brauchen nicht alles allein zu tun, jetzt kommt der Himmelstau, um den wir bitten im Monat Mai. ...
Wenn wir der Muttergottes eine besondere Freude machen wollen, dann führen wir ihr neue Kinder zu. Seien wir apostolisch tätig gerade im Monat Mai, der Königin der Apostel zulieb. Das können wir machen durch recht gutes Beispiel, durch unsere Gebete, vielleicht auch durch ein gutes Wort. Achten wir darauf: Da treffen wir manche Menschen, die sind Doppelwaisen, die haben die Kirche als Mutter verloren und auch die Gottesmutter. Es wäre schön, wenn wir die der Kirche und der Muttergottes zurückführen könnten.
Wenn wir so den Monat Mai verleben, dann ist er für uns ein Gnadenmonat.
(Aus: Rupert Mayer, Mein Kreuz will ich tragen)

Wir grüßen dich, heilige Mutter,
du hast den König geboren,
der über Himmel und Erde
in alle Ewigkeit herrscht.
Aus deinem Schoß ging ein Glanz hervor,
der den ganzen Erdkreis überstrahlt
und dein Lob verkündet.
Sei gegrüßt, du Morgenröte des Heils,
du Ursache unserer Freude.
Sei gegrüßt, unsere Zuflucht.
Sei gegrüßt, unser Ruhm.
Durch dich ist unser Geschlecht
zum Himmel erhöht worden.
Bitte Gott für uns, der aus dir geboren wurde.
Lob sei ihm, der kam und aus dir aufging,
der dich zu seiner Mutter machte
und durch dich zum Kinde ward.
Gebenedeit sei der König der Könige,
der Mensch geworden ist
und das Menschengeschlecht
zur Höhe des Paradieses erhoben hat.
Lob sei dem Vater, der ihn gesandt hat
zu unserer Erlösung,
und Preis dem Heiligen Geist,
der unsere Sünden tilgt. Amen.
(nach einem alten Mariengebet)